Heute kam eine Nachricht, die uns hier in Oberneuland seit Jahren begleitet – und oft frustriert hat: Für die Oberneulander Landstraße wird Tempo 30 angeordnet.
Es ist tageszeitlich begrenzt, ja.
Es ist nur ein erster Baustein, ja.
Aber es ist das erste Mal seit Langem, dass wir überhaupt eine konkrete Entscheidung sehen.
Und das hat Gründe. Denn das, was jetzt passiert, ist das Ergebnis von Beharrlichkeit:
- Von uns Bürgerinnen und Bürgern.
- Vom Beirat Oberneuland, der sich über Jahre hinweg immer wieder mit dem Thema beschäftigen musste.
- Von der FDP-Bürgerschaftsfraktion, die das Thema zuletzt mehrfach meinem Wunsch nachgekommen ist, auf Landesebene zu hinterfragen und angefragt hat.
Und von einer ganzen Reihe an Gesprächen, Rückfragen und — teils hartnäckigen — Telefonaten.
Unser Ortsamtsleiter Matthias Kook hat erneut „klinkenputzen“ müssen, damit das Verfahren überhaupt weitergeht. Genau wie wir selbst, die immer wieder bei Behörden und Politik nachhaken mussten.
Dass die Straße nun als erster Standort in Bremen Tempo 30 nach neuem StVO-Recht („hochfrequentierter Schulweg“) erhält, ist kein Zufall. Es ist das Ergebnis von Druck, Ausdauer und klarer Argumentation.
Doch eines bleibt wahr: Tempo 30 löst nicht das Problem, es dämpft nur die Symptome.
Die Straße ist weiterhin marode, gefährlich und unübersichtlich — für Radfahrer, Fußgänger, Kinder, ältere Menschen, Busse und Autofahrer gleichermaßen.Solange die Straße selbst ein Risiko darstellt, ist Sicherheit nur ein Gefühl, kein Zustand.Für mich ist diese Entscheidung deshalb kein Endpunkt, sondern ein Anfang.
Die nächsten Schritte müssen folgen:
✔ Gefahrenstellen entschärfen
✔ akute Schlaglöcher unverzüglich ausbessern
✔ Planung einer echten, umfassenden Straßensanierung beginnen
✔ vorhandene StVO-Instrumente konsequent anwenden
✔ politische Verantwortung einfordern
Wir machen weiter — hartnäckig, verlässlich, gemeinsam.
