ASV gefährdet durch Untätigkeit unsere Schulwege

Es ist eine traurige Nachricht für Oberneuland: Eine alte Eiche muss gefällt werden. Der Baum ist krank und droht auf die Oberneulander Landstraße zu stürzen – ausgerechnet an einem stark frequentierten Schul- und Kindergartenweg.

Umweltbetrieb Bremen (UBB) hat lange versucht, den Baum zu erhalten. Doch die Verkehrssicherheit geht vor. Eigentlich sollte die Fällung bereits bis zum 28. Februar erfolgt sein.

Und hier beginnt das Problem.

Nach aktueller Auskunft wartet der UBB weiterhin auf die notwendige Absperrgenehmigung des Amtes für Straßen und Verkehr (ASV). Solange diese nicht vorliegt, kann nicht gehandelt werden

Wiir sprechen hier nicht über eine Formalie.

Wir sprechen über einen potenziell umsturzgefährdeten Baum an einem Schulweg.

Die Feuerwehr war in den vergangenen zwei Jahren mehrfach vor Ort. Der Handlungsbedarf ist also keineswegs neu. Und dennoch passiert – nichts.

Leider ist dieses Muster bekannt.

Ob kaputtgefahrene Gehwege, mangelhafte Entwässerung entlang der Oberneulander Landstraße oder die abgesackte Fahrbahn rund um Grundschule und Kindergarten – immer wieder warten wir in Oberneuland auf das ASV. Von den katastrophalen Zuständen der Oberneulander Landstraße müssen wir nicht sprecheb. Hier wurde seitens der Senatorin ja auch erst nach Jahrzehnten und massivem medialem und öffentlichem Druck gehandelt. Nicht das auch die Straße vielleicht etwas mit dem ASV zu tun hätte.

ASV heißt warten.

Und warten.

Und warten.

Währenddessen gehen Kinder täglich diesen Weg zur Schule. Ja, es ist bedauerlich, dass diese alte Eiche gefällt werden muss. Jeder Baum, gerade in einem grünen Stadtteil wie Oberneuland, ist wertvoll. Aber wenn Sicherheit gefährdet ist, muss gehandelt werden – zügig und ohne bürokratische Hängepartien.

Die Frage ist nicht, ob gefällt wird.Die Frage ist: Warum dauert selbst das Offensichtliche so lange?Oberneuland braucht keine Ausreden mehr.

Oberneuland braucht funktionierende Abläufe – und Behörden, die handeln, bevor etwas passiert. Die Behlrden sind unsere Behörden, sie sollten für uns arbeiten. Vor allem aber arbeiten!

Tempo 30 auf der Oberneulander Landstraße – ein überfälliger Schritt, aber kein Ende der Verantwortung

Soeren Helms "Premiumradroute oder sichere Schulwege in Oberneuland? Mein klares Ja - zu Beidem!" Kandidat Beirat Oberneuland - Beiratswahl 2023 Bremen

Vor einigen Jahren habe ich hier auf dem Blog über Verkehrsinfrastruktur gesprochen mit dem Gedanken, dass Menschen sich im öffentlichen Raum wohl und sicher fühlen wollen. Dass gute Infrastruktur nicht nur „nice to have“ ist, sondern eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung — und genau das wird jetzt ein Stück greifbar.

Ab dem 18. Februar gilt die Oberneulander Landstraße vollständig als Tempo-30-Strecke. Das wurde von der Senatorin für Mobilität, Bau und Verkehr, Özlem Ünsal, offiziell bekanntgegeben und entspricht dem, was viele von uns in Oberneuland seit Jahren fordern: mehr Sicherheit, vor allem für unsere Kinder, aber auch für alle, die täglich unterwegs sind — ob zu Fuß, mit dem Rad, im Bus oder im Auto.

Tempo 30 allein ist kein Allheilmittel. Und das sage ich bewusst so klar: Es ist kein Ersatz für eine echte Straßensanierung. Aber ich sehe darin dennoch einen Meilenstein — nicht nur objektiv, sondern auch symbolisch.

Warum? Weil es zeigt, dass Beharrlichkeit wirkt.

Ich habe seit Beginn meines Engagements im Beirat Oberneuland und später mit der Initiative „Sichere Oberneulander Landstraße“ erlebt, wie oft Anfragen, Bitten, Anträge und Gespräche im Sande verlaufen sind. Dass Politikerinnen und Politiker uns zuhören, ist wichtig. Dass am Ende aber wirklich gehandelt wird, ist entscheidend — und das ist in diesem Fall jetzt passiert.

Dabei war es nicht ein Einzelner, der das erreicht hat: Die Entscheidung ist das Ergebnis eines langen Prozesses, an dem viele beteiligt waren – engagierte Nachbarn, Eltern, Menschen, die täglich hier entlang gehen oder fahren, und natürlich Mitglieder des Beirats. Auch Anfragen aus der Bürgerschaft, etwa von der FDP-Fraktion, und zahllose Gespräche mit Verwaltungsstellen haben dazu beigetragen. Unser Ortsamtsleiter hat dutzende Telefonate geführt, um den Prozess überhaupt wieder in Gang zu bringen.Und jetzt ist es da: Tempo 30.

Doch wenn es eines zeigen sollte, dann dass Tempo 30 nur ein Anfang ist. Eine Reduzierung der Geschwindigkeit macht die Landstraße sicherer – und das ist wichtig und richtig. Aber sie ändert nicht den Zustand der Straße selbst. Sie macht nicht aus einer Straße mit marodem Belag, fehlenden Radwegen und ungesicherten Übergängen eine gute, zeitgemäße Infrastruktur.

Darum bleibt es mein Ziel — und unser aller Ziel — weiter daran zu arbeiten, dass Oberneuland nicht nur Verkehrsberuhigung bekommt, sondern nachhaltig sichere, zukunftsfähige Wege für alle Verkehrsteilnehmer. Das betrifft Kinder auf dem Schulweg, Eltern mit Kinderwagen, Pendler, Busse, Radfahrer, Senioren und alle, die hier leben und unterwegs sind. Tempo 30 ist ein wichtiges Signal — aber es ist kein Schlussstrich.

Es ist ein Startpunkt auf dem Weg zu einer lebenswerteren Infrastruktur für Oberneuland.

Ich begrüße die nun umgesetzte Tempo-30-Regelung auf der Oberneulander Landstraße – sie war seit dem vergangenen Jahr angekündigt und ist ein wichtiger Schritt für mehr Sicherheit, insbesondere für unsere Kinder. Im Beirat haben wir lange und vor allem überparteilich dafür gearbeitet, und auch unsere Initiative „Sichere Oberneulander Landstraße“ ist aus diesem Engagement entstanden. Gleichzeitig bleibt Tempo 30 für mich eine flickende Maßnahme, die die grundlegenden baulichen Probleme der Straße nicht löst. Es ist ein Anfang – aber noch nicht die nachhaltige Lösung, für die ich mich weiter einsetzen werde.

Oberneulander Landstraße – Tempo 30 kommt – ein erster Schritt nach Jahren des Stillstands

Soeren Helms "Ich möchte ein Verkehrskonzept statt Tempo Flickwerk für die Oberneulander Landstraße" Mit Ihrer Stimme für den Beirat Oberneuland bei den Beiratswahlen am 14. Mai geben Sie mir die Chance mich dafür einzusetzten.

Heute kam eine Nachricht, die uns hier in Oberneuland seit Jahren begleitet – und oft frustriert hat: Für die Oberneulander Landstraße wird Tempo 30 angeordnet.

Es ist tageszeitlich begrenzt, ja.

Es ist nur ein erster Baustein, ja.

Aber es ist das erste Mal seit Langem, dass wir überhaupt eine konkrete Entscheidung sehen.

Und das hat Gründe. Denn das, was jetzt passiert, ist das Ergebnis von Beharrlichkeit:

  • Von uns Bürgerinnen und Bürgern.
  • Vom Beirat Oberneuland, der sich über Jahre hinweg immer wieder mit dem Thema beschäftigen musste.
  • Von der FDP-Bürgerschaftsfraktion, die das Thema zuletzt mehrfach meinem Wunsch nachgekommen ist, auf Landesebene zu hinterfragen und angefragt hat.

Und von einer ganzen Reihe an Gesprächen, Rückfragen und — teils hartnäckigen — Telefonaten.

Unser Ortsamtsleiter Matthias Kook hat erneut „klinkenputzen“ müssen, damit das Verfahren überhaupt weitergeht. Genau wie wir selbst, die immer wieder bei Behörden und Politik nachhaken mussten.

Dass die Straße nun als erster Standort in Bremen Tempo 30 nach neuem StVO-Recht („hochfrequentierter Schulweg“) erhält, ist kein Zufall. Es ist das Ergebnis von Druck, Ausdauer und klarer Argumentation.

Doch eines bleibt wahr: Tempo 30 löst nicht das Problem, es dämpft nur die Symptome.

Die Straße ist weiterhin marode, gefährlich und unübersichtlich — für Radfahrer, Fußgänger, Kinder, ältere Menschen, Busse und Autofahrer gleichermaßen.Solange die Straße selbst ein Risiko darstellt, ist Sicherheit nur ein Gefühl, kein Zustand.Für mich ist diese Entscheidung deshalb kein Endpunkt, sondern ein Anfang.

Die nächsten Schritte müssen folgen:

✔ Gefahrenstellen entschärfen

✔ akute Schlaglöcher unverzüglich ausbessern

✔ Planung einer echten, umfassenden Straßensanierung beginnen

✔ vorhandene StVO-Instrumente konsequent anwenden

✔ politische Verantwortung einfordern

Wir machen weiter — hartnäckig, verlässlich, gemeinsam.

Neuer Vorsitz im Bürgerverein Oberneuland – Dank, Verantwortung und neue Ideen

Am 10. September 2025 hat mich die Jahreshauptversammlung des Bürgervereins Oberneuland zum ersten Vorsitzenden gewählt. Für das Vertrauen, das mir damit entgegengebracht wurde, bin ich sehr dankbar.

Ich trete in die Nachfolge von Kay Entholt, der den Bürgerverein über Jahrzehnte mit Herzblut geprägt hat und im Juni verstorben ist. Seine Fußstapfen sind groß – und sie sind für mich gleichermaßen Verpflichtung und Ansporn. Auch an Rolf Salmon und Carlos Bühnemann, die wir in den letzten Monaten verloren haben, denke ich in diesem Moment. Ihr Engagement hat den Verein entscheidend geprägt.

Der Bürgerverein steht seit fast 100 Jahren für Bürgerengagement in Oberneuland. Wir bewahren Geschichte, gestalten Gegenwart und begleiten die Zukunft unseres Stadtteils. Dabei stehen in den kommenden Jahren viele Veränderungen an: Neue Bauprojekte werden Oberneuland wachsen lassen, unsere Bevölkerung wird um rund 20 % steigen. Das bedeutet Chancen – aber auch Herausforderungen. Es wird darauf ankommen, Integration und Zusammenhalt zu fördern, den Charakter Oberneulands zu erhalten und die Entwicklungen kritisch zu begleiten, wo es nötig ist.

Gleichzeitig möchten wir unser Vereinsleben weiterentwickeln. Neben den bewährten Angeboten wie Vorträgen, Ausstellungen, Ausfahrten oder dem jährlichen Nikolaus-Besuch an der Grundschule, wollen wir auch neue Ideen umsetzen:

  • ein Kommunales Kino, vielleicht sogar mit einem Kinderkino,
  • gemeinsame Backtage in Kooperation mit dem Heimatverein,
  • einen offenen Stammtisch für Alt- und Neubürger,
  • und langfristig vielleicht sogar ein Open-Air-Kino am Deich – ein Traum, den man nicht ganz aus den Augen verlieren sollte.

Besonders wichtig ist mir auch die Oberneuland-Sammlung im Ortsamt, die Ursula Beckröge und Kay Entholt viele Jahre geprägt haben. Sie ist ein Schatz für unseren Stadtteil – und wir freuen uns über jede Unterstützung bei ihrer Weiterentwicklung.

Mit den neuen Beisitzern Christa Entholt, Marianne Mahler und Stefan Melbeck sowie meiner Stellvertreterin Ruth Tamke, die gemeinsam mit Dr. Roland Redeker das Vorsitz-Team komplettiert, haben wir ein starkes Team. Es verbindet langjährige Erfahrung mit frischen Impulsen – und genau das brauchen wir, um den Bürgerverein in eine lebendige Zukunft zu führen.

Für mich persönlich schließt sich hier auch der Kreis zu meiner Arbeit im Beirat Oberneuland. Dort wie im Bürgerverein gilt für mich: Bürgerschaftliches Engagement und politische Verantwortung gehören zusammen. Nur gemeinsam können wir Oberneuland so gestalten, dass es auch in Zukunft ein lebenswerter und besonderer Stadtteil bleibt.

Der Bürgerverein Oberneuland bleibt ein Ort, „wo Geschichte wächst und Gemeinschaft lebt“ – und ich freue mich sehr, meinen Teil dazu beitragen zu dürfen.

Oberneuland bewegt sich. Und wir geben uns nicht mehr mit halben Lösungen zufrieden. Aktionstag Oberneulander Landstraße am 17. Mai 2025

Am Samstag, den 17. Mai, wird es sichtbar: Oberneuland steht auf – für eine Straße, die endlich sicher ist. Von 11 bis 14 Uhr laden wir herzlich zum Aktionstag der Initiative „Sichere Oberneulander Landstraße“ in den Barlachweg ein.Denn egal ob zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit dem Auto, dem Bus oder dem Kinderwagen – die Oberneulander Landstraße ist für niemanden wirklich sicher oder angenehm zu nutzen.Die Fahrbahn ist marode, die Ränder sind ausgefranst, Radwege fehlen komplett, Fußgänger werden an den Rand gedrängt, und auch Autofahrer und der Busverkehr kämpfen täglich mit Ausweichmanövern, engen Kurven und unübersichtlichen Situationen. Wir sagen: So darf es nicht bleiben. Unsere Forderung ist klar: Eine sichere, zeitgemäße Straße für alle – statt Flickwerk und Verdrängung. Mit dem fast abgeschlossenen Schulneubau verschärft sich die Lage weiter – es braucht jetzt eine Lösung, die alle Verkehrsteilnehmer mitdenkt, den Stadtteil entlastet und die Sicherheit in den Vordergrund stellt.

Mehr Infos unter

https://oberneulanderlandstrasse.de/event/aktionstag-oberneulander-landstrasse/

Zeitungsartikel aus dem Stadtteilkurier

Oberneulander Landstraße: Jahrzehntelange Diskussionen – Jetzt muss etwas passieren!

Soeren Helms "Durch falsches Parken muss anderer Verkehr ausweichen und fährt damit unweigerlich die Nebenanlagen und Fußwege kaputt. Für die Reparatur kommen die Steuerzahler und ggf. Anwohner auf - sollte denn etwas repariert werden!"

Seit Jahren – ja, sogar Jahrzehnten – wird über den Zustand der Oberneulander Landstraße diskutiert. Unzählige Anträge, Briefe, Gespräche und Sitzungen mit dem Bremer Senat haben stattgefunden. Doch passiert ist: Nichts.

Die Straße bleibt marode, gefährlich und für viele Verkehrsteilnehmer eine tägliche Herausforderung. Die Bürgerinnen und Bürger von Oberneuland, der gesamte Beirat und alle Fraktionen sind sich einig: Die Straße muss saniert werden. Doch trotz dieser Einigkeit sind die bisherigen Bemühungen ins Leere gelaufen.

Deshalb haben wir gehandelt. Deshalb haben wir die Initiative Oberneulander Landstraße gegründet.

Ein Gutachten bestätigt, was alle längst wissen

Die jüngste gutachterliche Stellungnahme hat nun schwarz auf weiß festgehalten, was wir seit Jahren anprangern:

  • Die Fahrbahn ist in einem katastrophalen Zustand. Zahlreiche Flickstellen, Wellen und Ausbrüche machen das Fahren zu einer Zumutung.
  • Radfahrer und Fußgänger sind massiv gefährdet. Es gibt keine sicheren Wege, keine Markierungen, keine bauliche Trennung – nichts, was sie schützt.
  • Busse und LKWs müssen auf Randstreifen ausweichen. Die Straße ist schlicht zu schmal für den aktuellen Verkehr.
  • Die Entwässerung funktioniert nicht. Nach Regen stehen große Pfützen auf der Straße, die weitere Schäden verursachen.

Besonders dramatisch: Direkt an dieser Straße befinden sich Schulen. Täglich fahren Kinder auf ihren Fahrrädern durch diese gefährliche Umgebung – eine Situation, die nicht länger tragbar ist.

Warum wir jetzt selbst aktiv werden müssen

Wir haben gelernt: Allein auf die Politik zu setzen, reicht nicht. Die zahlreichen Gespräche mit dem Bremer Senat haben gezeigt, dass wir uns nicht darauf verlassen können, dass von selbst etwas passiert.

Deshalb haben wir die Initiative Oberneulander Landstraße ins Leben gerufen. Wir wollen nicht mehr nur fordern – wir wollen Druck machen. Wir wollen eine breite Unterstützung aus der Bevölkerung organisieren und klarstellen: Wir lassen uns nicht weiter hinhalten.

Unsere Forderungen sind klar:

  1. Eine vollständige Sanierung der Straße, nicht nur kosmetische Ausbesserungen.
  2. Sichere Verkehrsführung für Radfahrer und Fußgänger.
  3. Eine Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h, um Unfälle zu vermeiden.
  4. Eine klare Planung für die Zukunft der Straße – nicht erst, wenn es zu spät ist.

Wir werden nicht warten, bis ein schwerer Unfall passiert. Wir werden nicht akzeptieren, dass die Politik uns weiter vertröstet. Wir fordern jetzt konkrete Maßnahmen.

Wer sich anschließen und mit uns für eine sichere Oberneulander Landstraße kämpfen möchte, findet alle Informationen auf unserer Webseite:

➡️ www.oberneulanderlandstrasse.de

Denn wenn wir nicht selbst aktiv werden, wird sich nichts ändern. Jetzt ist die Zeit zu handeln!


Rückblick auf den Mobilitätsausschuss am 7. November in Oberneuland

Helge Soeren Helms "Ein gutes Verkehrskonzept ist Voraussetzung, damit sich Menschen wohl fühlen!" Beiratswahl 14. Mai 2023

Am 7. November fand im Gemeindezentrum Oberneuland der Mobilitätsausschuss statt. Als Beiratsmitglied und Vertreter der FDP war ich vor Ort, um über zentrale Themen und Herausforderungen in unserer Gemeinde zu sprechen. Neben einer Rückschau auf das Jahr 2024 wurden drängende Themen und Neuerungen behandelt, darunter die geplante Anpassung an die neue Straßenverkehrsordnung (StVO), aktuelle Bauvorhaben und der Zustand unserer Deiche.

Verkehrssicherheit und neue StVO

Ein zentrales Anliegen des Ausschusses war die Frage, wie sich die kommende StVO auf unsere Gemeinde auswirken wird. Da mit der neuen StVO auch angepasste Verwaltungsvorschriften erwartet werden, planen wir, bestehende Anträge auf Basis dieser neuen Regelungen im nächsten Jahr erneut zu stellen – in der Hoffnung, dass dies unsere Position stärkt und die Umsetzung bestimmter Maßnahmen fördert. Zudem möchten wir einen Experten einladen, der uns zur neuen StVO berät. Diese Empfehlung kam auch von Nicky Becker, dem neuen Verkehrssachbearbeiter der Polizei, der sich in der Sitzung als Ansprechpartner für Oberneuland vorstellte.

Querungen und Geschwindigkeitsmesstafeln

Die Sicherheit auf Schulwegen ist nach wie vor ein großes Thema in Oberneuland. Neben den Querungen an der Grundschule und im Achterdiek ist insbesondere die Querung an der Rockwinkler Heerstraße auf Höhe des Lindenwegs ein Sorgenpunkt. Hier endet der Rad- und Fußweg plötzlich, was vor allem jüngere Kinder in gefährliche Situationen bringt. Für die Querung im Achterdiek hatte der Beirat 30.000 Euro aus dem Stadtteilbudget bereitgestellt, um eine sichere Lösung zu schaffen, doch der Antrag wurde leider von der Verwaltung abgelehnt. Dies wird im kommenden Jahr erneut auf die Agenda kommen.

Auch bei den Geschwindigkeitsmesstafeln gibt es Neuigkeiten: Unser Ortsamtsleiter berichtete, dass wir vier dieser Tafeln in Oberneuland haben, die in den nächsten Wochen teilweise an neue Standorte versetzt werden sollen. Ein Elektrounternehmen konnte für diese Arbeiten gefunden werden, wodurch die Tafeln flexibel und zeitnah umgehängt werden können. Ich habe vorgeschlagen, eine Tafel entlang der Oberneulander Landstraße in Richtung Wohngebiet zu installieren, da dort unter anderem zwei Kindergärten, eine Grundschule und ein Altenheim liegen. Diese Strecke wird zunehmend als Ausweichroute zur Mühlenfeldstraße genutzt und stellt durch den dichten Verkehr eine Gefahr dar.

Vollsperrung der Rockwinkler Landstraße

Ein weiterer Tagesordnungspunkt betraf die bevorstehende Vollsperrung der Rockwinkler Landstraße. Ein Vertreter des Investors informierte proaktiv, dass die Sperrung nun erst am 18. November beginnt. Erfreulich ist, dass die Bauarbeiten so koordiniert werden, dass mehrere Anschlussarbeiten gleichzeitig erledigt werden, um die Beeinträchtigungen für Anwohner und Verkehrsteilnehmer so kurz wie möglich zu halten. Leider wird die Sperrung deshalb voraussichtlich vier bis sechs Wochen dauern, also mindestens bis zur Woche vor Weihnachten.

Deichsicherheit in Oberneuland

Bei der gemeinsamen Sitzung des Beirats Oberneuland und Borgfeld am 22. Oktober stand das Thema Deichsicherheit im Fokus. In diesem Bereich scheint ebenfalls Bewegung in die Sache zu kommen. Die Ergebnisse der kürzlich durchgeführten Deichschau geben Anlass zur Beruhigung: Die Deiche wurden insgesamt als sicher eingestuft, und in einigen Teilbereichen wurde sogar ein überraschend guter Zustand festgestellt. Die Behörde erarbeitet aktuell ein Gutachten, das uns weitere Maßnahmen zur Sicherung der Deiche aufzeigen soll. Besonders spannend ist das angekündigte Programm „Binnendeiche“, das für Oberneuland von Bedeutung sein wird. Es orientiert sich am bewährten Küstenschutzprogramm und verspricht langfristig sichere und stabile Deichanlagen für unseren Stadtteil.

Ausblick

Der Ausschuss zeigte einmal mehr, wie wichtig es ist, sich konsequent für die Bedürfnisse und die Sicherheit der Bürger in Oberneuland einzusetzen. Die kommenden Monate werden entscheidend sein, um wichtige Maßnahmen zur Verkehrssicherheit und Deichsicherheit auf den Weg zu bringen. Der Beirat wird auch 2025 beharrlich daran arbeiten, dass Oberneuland sicherer und lebenswerter wird – für Familien, Senioren und alle anderen Anwohner.


Sperrung der Rockwinkeler Landstraße

Sperrung der Rockwinkeler Landstraße in Oberneuland für Anschluss des Mühlenfeldes

Ab kommender Woche wird vom 4. November bis 13. Dezember 2024 die Rockwinkeler Landstraße in Oberneuland wegen Anschlussarbeiten für das Mühlenfeld gesperrt. Interessanterweise war ein Vertreter des Investors in der letzten Beiratssitzung anwesend und berichtete umfassend über das Projekt – jedoch nicht über die bevorstehende Sperrung. Das Ortsamt erhielt die offizielle Information dazu erst gestern.

Umleitungen: PKWs werden über die Mühlenfeldstraße umgeleitet, während für LKWs eine großräumige Route außerhalb des Ortskerns vorgesehen ist.

https://vmz.bremen.de/baustellen/vorschau?feature=vis-vmz-hb-31876&cHash=5145ce25bca126918baf5f226a4366ab

Europawahl – Erfolg für die FDP Oberneuland

Wir freuen uns sehr, dass die FDP bei der Europawahl in Oberneuland ein vorläufiges Ergebnis von 12,8% erreicht hat! Ein zweistelliges Ergebnis ist ein großartiger Erfolg und zeigt das Vertrauen, das die Bürgerinnen und Bürger in unsere Arbeit setzen.

Auch wenn die Europawahl nur indirekt mit unserer Beiratsarbeit zu tun hat, ist dieses Resultat ein starkes Zeichen. Unsere kontinuierliche Arbeit als FDP-Fraktion im Beirat Oberneuland hat einen positiven Einfluss und wird von den Wählern honoriert. Unsere Bemühungen, die Belange der Bürger vor Ort zu vertreten und konkrete Verbesserungen zu erreichen, tragen Früchte.

Ein starkes Europa ist von großer Bedeutung, und unsere Arbeit im Beirat trägt dazu bei, diese Vision auf lokaler Ebene zu unterstützen und zu fördern. Der Erfolg bei der Europawahl motiviert uns, weiterhin engagiert und mit voller Kraft für die Interessen unserer Gemeinde und Europas einzutreten.

Persönlich bin ich besonders stolz auf dieses Ergebnis, da es zeigt, dass wir gemeinsam viel erreichen können. Allerdings beunruhigt mich auch das Ergebnis der AfD. Auch in Oberneuland müssen wir den Dialog noch intensiver suchen und verstehen, was wir alle gemeinsam tun können, um die Wähler wieder den etablierten, demokratischen Kräften zuzuführen. Es ist entscheidend, dass wir uns weiterhin für ein offenes, tolerantes und vereintes Europa einsetzen.

Ich danke allen Wählerinnen und Wählern für ihr Vertrauen und ihre Unterstützung. Zusammen können wir die Zukunft aktiv gestalten und Oberneuland sowie Europa voranbringen.

Vielen Dank!

Ausschusssitzung für Stadtteilentwicklung, Umwelt, Mobilität und Landwirtschaft: Verkehrssicherheit im Blickpunkt – Forderung eines Zebrastreifens für die Grundschule Oberneuland

Soeren Helms als Kandidat für den Beirat Oberneuland, Beiratswahl 2023 in Bremen am 14. Mai 2023

Liebe Oberneulanderinnen und Oberneulander,

Ich möchte Ihnen einen Überblick über die jüngste Sitzung des „Fachausschusses für Stadtteilentwicklung, Umwelt, Mobilität und Landwirtschaft“ am 9. November 2023 geben. Neben verschiedenen Themen wie den Herausforderungen in der Landwirtschaft, dem Zustand der Deiche, der Vorstellung des neuen Geschäftsführers des Deichverbandes, Herrn Stefan Levin, und den Unsicherheiten bezüglich des möglichen Ausbaus der A27, lag der Fokus besonders auf der Schulwegsicherheit.

Dieses Anliegen wurde durch die Fahrradtour des Fachausschusses unterstrichen, bei der die Mitglieder vor Ort die Situation an einigen schwierigen Verkehrspunkten direkt in Augenschein nahmen.

Gemeinsame Fahrradtour durch Oberneuland

Obwohl ich persönlich nicht an der Fahrradtour teilnehmen konnte, wurde ein zentrales Thema einstimmig wahrgenommen – die Schulwegsicherheit. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf einigen problematischen Verkehrspunkten, die im Kontext der Verkehrssicherheit von großer Bedeutung sind. Erfreulicherweise rückt endlich der Schulweg in den Fokus, wie auch von mir während des Wahlkampfes betont und von vielen Oberneulandern beauftragt.

Forderung Zebrastreifen an der Grundschule

Ein einstimmiger Beschluss wurde gefasst, eine sichere Querung zwischen Grundschule und Kirche (Oberneulander Landstraße/ Ecke Rockwinkler Heerstraße) zu fordern. Die genaue Umsetzung, ob durch einen Zebrastreifen oder auf andere Weise, wird vom Ortsamtsleiter geprüft.

Zudem soll die Verbesserung der Schulwegführung im Büropark erneut mit den Behörden besprochen werden, da die bisherige Situation aus Sicht des Ausschusses deutlich verbesserungswürdig ist.

Entdecken Sie die lebendige Diskussion in Oberneuland! Von der Forderung nach einem Zebrastreifen für sichere Schulwege bis zur engagierten Unterstützung der Landwirte – unsere Gemeinschaft setzt sich gemeinsam für Verkehrssicherheit und Landwirtschaft ein. Erfahren Sie mehr über die Ausschusssitzung und die Zukunft unserer Kinder und Bauern. 🌟🚸🌾 #Oberneuland #Schulwegsicherheit #Landwirtschaftsunterstützung

Landwirtschaftliche Herausforderungen

Jürgen Drewes, einer der vielen anwesenden Landwirte, berichtete über massive Ernteausfälle von bis zu 25% aufgrund von Fraßschäden durch rastende Gänse und vor allem durch die zunehmende Population von Krähen. Als Vertreter der Landwirte verdeutlichte er die Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert sind. Eine endgültige Lösung für die Fraßschäden gibt es derzeit nicht, jedoch hat der Einsatz von Pfeifenbändern einen ersten Erfolg gezeigt.

Unterstützung der Landwirte und Dialog mit den Behörden

Mir liegt persönlich viel daran, die Landwirte in dieser Angelegenheit nachdrücklich zu unterstützen. Der Ausschuss wird sich intensiv für einen Dialog mit den Behörden und Referaten des Senats einsetzen. Die enge Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen ist entscheidend, um nachhaltige Lösungen zu finden und die Interessen der Landwirte angemessen zu vertreten.

Naturschutz und Dialog

Trotz begrenzter Handlungsmöglichkeiten aufgrund nahegelegener Naturschutzgebiete bieten die anwesenden Behördenvertreter an, den Dialog über mögliche Lösungen wieder aufzunehmen, der möglicherweise durch die Corona-Pandemie zum Erliegen gekommen war.

Jäger und ihre Perspektive

Auch die anwesenden Jäger wiesen darauf hin, dass die Krähen Nesträuber sind. Besonders bei Rehkitzrettungen betonten sie, dass die Krähen die gerade gesicherten Nester der teils geschützten Tiere unmittelbar plündern, sobald die Helfer diese gesichert haben. Diese Perspektive verdeutlicht die komplexen Interaktionen in der Natur und betont die Herausforderungen, nicht nur für die Landwirte, sondern auch für den Schutz bedrohter Tierarten. Unverständlich für fast alle Anwesenden ist in diesem Zusammenhang, warum diese Krähenart im benachbarten Niedersachsen bejagt werden darf, in Bremen aber nicht.

Zustand der Deiche

Herr Levin als Geschäftsführer des Deichverbandes berichtete erfreulicherweise über den guten Zustand der Deiche. Dieser positive Bericht ist von besonderer Bedeutung für die Sicherheit von Oberneuland und wurde als wichtiger Schutz vor potenziellen Umweltgefahren hervorgehoben. Auch die Situation der Fleete und Gräben wurde erörtert, und hier gab es gleich gute Hinweise und Ideen von den vielen interessiertenZuhören, denen der Deichverband direkt nachgehen will.

Ausbau der A27

Matthias Kook, Ortsamtsleiter, informierte kurz über die jüngsten Irritationen bezüglich des eventuellen Ausbaus der A27. Der Beirat wird sich diesem Thema annehmen, jedoch herrschte Konsens, dass es in der jetzigen Situation noch zu früh sei, da es noch keine Klarheit gibt. Das ganze Thema ist im Gesetzgebungsverfahren und damit noch vage.

Breite Palette von Themen

Die Sitzung reflektierte eine breite Palette von Themen. Neben den landwirtschaftlichen Herausforderungen konnten wir einen klaren Schwerpunkt auf der Schulwegsicherheit setzen. Die einhellige Wahrnehmung dieses Themas bei der letzten Fahrradtour unterstreicht die Dringlichkeit der Forderung nach einem Zebrastreifen für einen sicheren Schulweg an der Oberneulander Landstraße/Rockwinkler Heerstraße.